Majordomo + Postfix Anti Spam

Majordomo hat die unliebsame Angewohnheit bei Mailinglisten eine weltweit lesbare E-Mail Adresse zu erstellen, durch welche dann alle Mitglieder mit Spam bombadiert werden können.
Diese E-Mail Adressen sehen immer so aus: ‘listenname-list@domainname’ oder ‘listenname-outgoing@domainname’
Lösung

Im /etc/postfix/main.cf muss eine Filterregel eingebunden werden die wie folgt aussieht:

smtpd_recipient_restrictions = regexp:/etc/postfix/access_regexp,permit_mynetworks,check_client_access,check_relay_domains

in der Datei ‘access_regexp’ muss folgende Regel definiert werden:

/^(.*)-outgoing@(.*)/ 554 Use $1@$2 instead
/^(.*)-list@(.*)/ 554 Use $1@$2 instead

Der Versender der “bösen” Mails bekommt dann zum Dank dass er so eine schöne Mail verschicken will folgende Fehlermeldung zu sehen:

554 : Recipient address rejected:
Use listenname@mailservername instead;
from=<> to = listenname-outgoing@mailservername
Dadurch ist das Verschicken unterbunden und der Sysadmin hat seine Ruhe

MySQL Replikation

m zwei MySQL Server zu synchronisieren gehe man folgendermassen vor.

Verwendet wurde Debian Woody.
Konfiguration des Master-Servers:

# vi /etc/mysql/my.cnf

server-id = 1
log-bin = /home/mysql/mysql-bin.log

# mkdir /home/mysql/
# chown mysql:mysql /home/mysql
# mysql

GRANT FILE ON *.* TO replicate@slave-server IDENTIFIED BY ‘password’;

Konfiguration Slave-Server:

# vi /etc/mysql/my.cnf

server-id=2
master-host=192.168.1.1
master-user=replicate
master-password=password

Und nun auf beiden Maschinen den MySQL-Server neu starten.

Proxy mit einem Indianer

Möchte man zum Beispiel die Seiten eines internen Webservers auf einem weiteren so darstellen, als würden sich diese dort befinden geht das folgendermassen:

Verwendet wurde OpenBSD 3.4.

man füge in die httpd.conf ein:

LoadModule proxy_module /usr/lib/apache/modules/libproxy.so

ServerName dmz.blafasel.org
ProxyPass / http://intra.blafasel.local:81
ProxyPassReverse / http://intra.blafasel.local:81

XFree4 und TrueType Fonts

Fairerweise beherrscht XFree4 von sich aus TrueType Fonts und es ist unnötig Font-Server jeglicher Art zu nuzten.

Verwendet wurde Debian Woody.
Zuallererst benötigt man das Tool ttmkfdir.

# apt-get install ttmkfdir

Nun erstelle man das Verzeichnis:

# mkdir /usr/X11R6/lib/X11/fonts/TrueType/

und kopiere die gewünschten Fonts hier herein.

# cd /usr/X11R6/lib/X11/fonts/TrueType/
# ttmkfdir > fonts.dir
# ln -s fonts.dir fonts.scale
# mkfontdir

Nun überprüfe man in der /etc/X11/XF86Config, ob folgendes beinhaltet ist:

Section “Files”

FontPath “/usr/X11R6/lib/X11/fonts/100dpi”
FontPath “/usr/X11R6/lib/X11/fonts/misc”
FontPath “/usr/X11R6/lib/X11/fonts/TrueType”
FontPath “/usr/X11R6/lib/X11/fonts/Type1″

EndSection

Section “Module”

Load “type1″
Load “freetype”

EndSection

Nun sollten nach einem Neustart des X-Servers die neuen Fonts zur Verfügung stehen.

Bei OpenOffice werden die neuen Fonts über über die Druckerverwaltung installiert.

Mozilla möchte ein Häkchen bei:

Edit -> Preferences -> Appearance -> Fonts -> ‘Allow documents to use other fonts